En résumé : Pour changer, nous ne sauterons pas comme d’habitude par-dessus le Rhin, mais nous plongerons dedans grâce à la lecture du livre d’Andreas Fath qui a parcouru le Rhin à la nage de la « source » à l’embouchure. Il n’a pas seulement ramené des impressions du Rhin ainsi vu de l’intérieur et de la course d’obstacles que cela représente, il a procédé à des prélèvements réguliers qui ont permis d’étudier la qualité de son eau. Commençons par un extrait du livre, d’abord en allemand que les non-germanophones peuvent sauter puis dans sa traduction.

28 juillet 2014 : Andreas Fath au départ dans le lac de Toma (lai da tuma dans la langue d’origine, le romanche) qui passe pour le début du Rhin en Suisse

24 août 2014, au bout de 25 jours et 1231 kilomètres, la mer du Nord dans laquelle se jette le Rhin à Leckkerkerk-Hoek (Hollande)
Comme un bouchon de liège dans une machine à laver
DIENSTAG 05.08.2014
EGLISAU-BAD SÄCKINGEN (56 KM)
WIE EIN KORKEN IN DER WASCHMASCHINE
An der Einstiegsstelle in Eglisau legen wir routiniert unsere Neoprenanzüge an. Die Boote sind schnell im Wasser und ich auch. Nach kurzer Zeit erreichen wir das erste Kraftwerk, das ich bewusst wahrnehme. In Schaffhausen nach dem Ausstieg gab es schon eines, allerdings sind wir dort mit den Fahrrädern zu schnell daran vorbeigefahren, um einen Eindruck von der Anlage mitzunehmen. Das Kraftwerk Eglisau-Glattfelsen zählt zu den schönsten Flusskraftwerken überhaupt. Bei Baubeginn 1915 war es das modernste Flusskraftwerk Europas. Auch heute noch wirkt der Bau respekteinflößend mit den fünf tragenden Betonpfeilern, die die Wassermassen bändigen.
Der Ausstieg für die Kanuten ist rechts. Während die Boote ein ganzes Stück am Waldrand entlang zur Einsetzstelle getragen bzw. gerollt werden müssen, laufe ich auf einer Metallgitterrampe, wahr- scheinlich ein Betriebsweg, hinunter. Im aufgeschäumten Rückstaubecken hinter der Kraftwerksbrücke, wo sich aus einem der fünf heruntergefahrenen Wehre das Wasser des Hochrheins in einen zehn Meter hohen, donnernden Wasserfall ergießt, hat sich allerlei Treibgut angesammelt, welches den Wirbeln nicht mehr entkommen kann oder sich am Ufer festgehakt hat. Das direkt am Geländer angebrachte »Baden verboten!«-Schild hält mich kurz zurück, doch nach Begutachtung der Lage und der Strömungsverhältnisse kann ich eine Passage erkennen, in der das Schwimmen möglich sein wird. Mit hohen Ellbogen und dem Kopf aus dem Wasser gestreckt, so wie Wasserballer es tun, wenn sie einen Ball zwischen den Armen führen, schwimme ich aus dieser Gefahrenzone heraus in die Mitte des abfließenden Flusses.
An der nächsten Biegung stößt die Bootsbegleitung zu mir. Das Schwimmen bis zum nächsten Wasserkraftwerk Reckingen macht Spaß. Die Strecke ist bis zum Ufer bewaldet, teilweise sehe ich kleine aufgeschüttete Badebuchten oder ein herrschaftliches Landhaus direkt am Wasser — so dicht zum Teil, dass ich beim Atmen nach rechts in die Fenster schauen, aber nicht das Dach sehen kann. Nach 10 Kilometern erreichen wir bei Reckingen den Kraftwerksbau aus den Kriegsjahren. Errichtet wurde er zwischen 1938 und 1941 zur Sicherstellung der Energieversorgung der beiderseits des Rheins gelegenen Werke: eine völlig unprätentiöse, nüchterne Stromfabrik. Seine zwei Turbinen erzielen eine Leistung von 38 Megawatt. Die mittlere Jahresproduktion beträgt 252 Gigawattstunden. Als wir das Kraftwerk auf einem lang gezogenen Fußweg umgehen, kommen wir an einer Anzeigetafel vorbei, die uns mitteilt: 36,2 Megawatt; 22 Grad Celsius Lufttemperatur; 19 Grad Celsius Wassertemperatur; Rheinabflussmenge 766 Kubikmeter Wasser pro Sekunde.
Bis zum Koblenzer Laufen, kurz vor dem Zufluss der Wutach, sind es weitere 10 Kilometer. Das unruhige Wasser dieser Stromschnellen ist schon von Weitem zu erkennen. Ein ungewöhnlicher und überraschender Anblick im Vergleich zu der ruhigen Oberfläche des Hochrheins — die unmittelbare Umgebung der Kraftwerke und Stauwehre einmal ausgenommen. Je näher ich komme, umso höher steigt der Puls. Die Oberfläche des Flusses erinnert an brodelndes Wasser in einem Kochtopf. Auf der ganzen Breite des Flusses gibt es Strudel, Presswasser, das von unten nach oben strömt, eine chaotische Wasseroberfläche. Es ist sinnlos, sich hier eine bestimmte Schwimmrichtung auszusuchen, also versuche ich, mittendurch zu schwimmen. Ich fühle mich wie ein Korken in der rotierenden Trommel einer in Betrieb befindlichen Waschmaschine. Das Wasser reißt an mir in alle Richtungen, mal gleichzeitig, mal hintereinander. Ich werde hinuntergesaugt und nach oben gespuckt. Um nicht in einen Strudel zu geraten und hängen zu bleiben, bemühe ich mich, durch maximale Körperspannung gerade wie ein Brett zu bleiben und mich mit den Armzügen dann, wenn sie möglich sind und ich nicht gerade unter Wasser bin, nach vorne zu arbeiten. Ich komme voran, das sehe ich in den kurzen Augenblicken, in denen ich das Ufer wahrnehmen kann.
Es geht alles so schnell, dass ich mich automatisch und wie in Trance bewege. Der Eintritt in diesen wilden Abschnitt kam so unvorbereitet, dass ich gar keine Zeit hatte, in Panik zu geraten. Was in der »Waschmaschine« mit mir passiert, hätte ich mir außerdem vorher gar nicht auszumalen vermocht. Auf der etwa einen halben Kilometer langen, turbulenten Stromschnelle war ich mehr unter als über Wasser. Die Luft in meinen Lungen reichte aber immer aus, die Unterwasserpassagen unbeschadet zu überstehen. Das Hochwasser hatte den Fluss am Koblenzer Laufen noch stärker aufgewühlt als sonst. Ich bin dankbar für den Neoprenanzug, der mir nicht nur als Kälteschutz dient, sondern auch etwas mehr Auftrieb gibt. Jedes Mal, wenn ich im Vorfeld des Projekts davon gehört oder gelesen habe, dass Schwimmer oder Kajakfahrer im Rhein ertrunken sind, fehlte mir die Vorstellung, wie so etwas passieren kann. Als passionierter Leistungsschwimmer kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie es ist zu ertrinken. Jetzt nach dieser Passage kann ich es.
Nach einer kurzen Erholungsstrecke im ruhigen Wasser verschwinden einige Ufer, und ich sehe nur noch Wasser um mich herum. Meine Bootsbegleitung ist etwas weiter voraus, und ich kann mich nicht für eine Richtung entscheiden. Es gibt zwei Möglichkeiten. Sonst verrät mir die Hauptströmung die Richtung. Oder ich erkenne beim Zufluss eines Nebenflusses am Volumen leicht, welches der Hauptstrom und welches der Nebenfluss ist. An der jetzigen Kreuzung ist das schier unmöglich. Franz im Kajak hält sich am rechten Ufer, wir haben den Zufluss der Aare, des mit 288 Kilometer längsten Flusses der Schweiz, erreicht. Die Schweizer behaupten, dass der Rhein ab dem Zufluss eigentlich Aare heißen müsste, benannt nach dem wasserreichsten Nebenfluss. Im Durchschnitt führt die Aare nahe der Mündung 735 Kubikmeter Wasser pro Sekunde dem Rhein zu. Am Kraftwerk Reckingen hatte ich eine Abflussmenge von 766 Kubikmetern Wasser pro Sekunde für den Rhein abgelesen. Der Rhein hat immer noch Hochwasser, ebenso die Aare, sodass ihr Abflussvolumen sicher auch über dem Durchschnittswert liegt. Die Schweizer Forderung ist also gar nicht mal unplausibel. Doch der Rhein ist eben nicht nur ein Fluss, sondern neben Transportmittel, Naherholungsgebiet und Wirtschaftsader auch ein jahrhundertealtes Kulturgut, das schon lange vor Strömungsmessungen existierte und seine Umwelt prägte. An der nächsten Flussbiegung in Waldshut legen wir direkt am Rheincamping an. Das Restaurant des Campingplatzes ist nur wenige Schritte vom Flussufer entfernt. Nicola hat schon alles organisiert. Ein grofer Tisch ist reserviert und das Essen bestell.
Nach einer kurzweiligen Mittagspause geht es wenige Schwimmkilometer weiter bis zum nächsten Kraftwerk Albbruck-Dogern mit seinem flachen, unscheinbaren Maschinenhaus, das es wieder zu umgehen gilt — mit den Kajaks eine zeitaufwendige Angelegenheit. Die Sonne brennt mir heiß in den Nacken, Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor so ist Pflicht. Endlich folgt zwischen Leibstadt und Laufenburg eine mindestens 10 Kilometer lange Strecke ohne Stauwehr oder Kraftwerk. Für den Rhythmus ist es gut, einfach einmal ohne Unterbrechung durchzuschwimmen.
Andreas Fath : Rheines Wasser / 1231 Kilometer mit dem Strom. Carl Hanser Verlag 2016 pp 88-91

La centrale hydroélectrique et les écluses d’ Eglisau–Glattfelden dont il est question dans le texte.
Mardi 5.08.2014
Eglisau – Bad Säckingen (56 km)
Comme un bouchon de liège dans une machine à laver
Au point d’accès au fleuve à Eglisau, nous endossons de manière routinière nos combinaisons en néoprène. Les bateaux sont rapidement à l’eau et moi aussi. Peu de temps après, nous atteignons la première centrale électrique que je perçois consciemment. A Schaffhausen, en sortant de l’eau, il y en avait eu une également mais nous sommes passés trop vite à bicyclettes pour emporter avec nous une image de l’installation. La centrale hydroélectrique d’Eglisau–Glattfelden compte parmi les plus belles centrales hydrauliques. Au début de sa construction en 1915, elle fut la plus moderne d’Europe. Aujourd’hui encore, cette construction avec ses cinq piliers porteurs qui domptent les masses d’eau inspire le respect.
Le débarcadère pour les canoës se situe sur la droite. Pendant que les embarcations sont portées ou roulées sur une bonne distance à la lisière de la forêt vers le point de remise à l’eau, je marche sur une rampe de grilles métalliques, probablement un chemin d’entreprise. Dans la retenue écumante, derrière le pont de la centrale dans laquelle se déverse, dans le bruit de tonnerre d’une chute de 10 mètres de haut, par l’un des cinq seuils, le flot du Rhin supérieur, toutes sortes d’épaves se sont accumulées qui ne peuvent plus échapper aux tourbillons ou qui se sont accrochées sur la rive. Le panneau Baignade interdite placé à la balustrade me retient un bref instant mais, après examen de la situation et des courants, je peux reconnaître un passage dans lequel il sera possible de nager. La tête hors de l’eau et les coudes très hauts comme le font les joueurs de water-polo quand ils guident une balle entre leurs bras, je quitte cette zone de dangers vers le milieu du cours du fleuve.
A la méandre suivante, mes accompagnateurs en bateaux me rejoignent. La nage jusqu’à la prochaine centrale hydroélectrique à Reckingen est un plaisir. Tout le trajet est environné de forêt jusqu’à la rive. Parfois, j’aperçois des anses aménagées pour la baignade ou une somptueuse maison de campagne située directement au bord de l’eau, en partie si proche que je peux, en respirant vers la droite, voir par les fenêtres mais sans apercevoir le toit. Au bout de 10 kilomètres, nous atteignons, à Reckingen la centrale, construite au cours des années de guerre, entre 1938 et 1941 pour garantir la livraison d’électricité aux entreprises situées de part et d’autre du Rhin : une usine électrique tout à fait sans prétention et sobre. Ses deux turbines parviennent à produire 38 mégawatts. La production moyenne annuelle s’établit à 252 gigawatt/h. Lorsque nous contournons la centrale électrique par un long chemin pédestre, nous passons à proximité d’une pancarte qui nous informe : 36,2 mégawatts, température de l’air 22 degrés Celsius, température de l’eau 19 degrés Celsius, débit du Rhin 766 mètres cubes par seconde.
Jusqu’aux rapides de Koblenz, peu avant le confluent avec la Wutach, il reste 10 kilomètres. On perçoit de loin l’intranquillité de l’eau des rapides. Une vision inhabituelle et surprenante en comparaison avec la surface tranquille du Rhin supérieur si l’on excepte les centrales et les écluses. Plus je m’approche, plus le pouls s’accélère. La surface du fleuve évoque l’eau bouillonnante dans une marmite. Sur toute la largeur du fleuve, ce ne sont que tourbillons, turbulences qui montent du bas vers le haut, une surface aquatique chaotique. Il n’y a pas de sens à rechercher ici une direction pour la nage, aussi je tente de passer au milieu. Je me sens comme un bouchon de liège dans le tambour en rotation d’une machine à laver. L’eau me ballotte de tous côtés, parfois en même temps, parfois successivement. Je suis aspiré vers le bas et propulsé vers le haut. Pour ne pas être aspiré dans un tourbillon et rester accroché, je m’efforce, par une tension corporelle maximale, de rester droit comme une planche, d’avancer à l’aide du mouvement de mes bras quand c’est possible et que je ne suis pas sous l’eau. J’arrive à progresser, je le remarque lors des brefs moments pendant lesquels je perçois la rive.
Tout va si vite, que je me déplace comme un automate en transe. J’étais si peu préparé à l’entrée dans ce passage sauvage, que je n’ai pas eu le temps de paniquer. De toute façon, je n’aurais pas pu imaginer avant ce qu’il adviendrait de moi dans cette « machine à laver ». Sur ce parcours d’environ un demi-kilomètre de turbulences, j’étais le plus souvent sous que sur l’eau. L’air dans mes poumons a toujours été suffisant pour surmonter sans dommage le fait d’être sous l’eau. La crue avait rendu le fleuve encore plus agité que d’habitude. Je suis reconnaissant à la combinaison de néoprène qui ne me sert pas seulement de protection contre le froid mais qui me donne un peu plus de force. A chaque fois que j’avais entendu parler , au cours des préparatifs du projet, ou que j’ai lu que des nageurs ou des kayakistes s’étaient noyés dans le Rhin, je n’arrivais pas à me représenter la façon dont cela avait pu advenir. En tant que nageur de compétition passionné, on ne peut imaginer ce que signifie se noyer. Après ce passage, je le peux.
Après une courte distance reposante dans l’eau calme, certaines rives disparaissent et je ne vois plus autour de moi que de l’eau. Mes accompagnateurs en bateau sont un peu plus loin et je ne puis me décider pour une direction. Il y a deux possibilités. D’habitude, la direction m’est donnée par le courant principal. Ou alors, je distingue facilement, à son volume, le fleuve de son affluent. A l’actuelle confluent, cela est strictement impossible. Franz dans son kayak se tient sur la rive droite, nous avons atteint l’Aar qui, avec ses 288 kilomètres, est le plus long cours d’eau de Suisse. Les Suisses prétendent que le Rhin devrait à partir de ce point s’appeler Aar. Le débit moyen de l’Aar à sa confluence avec le Rhin est de 735 mètres cube par seconde. J’avais lu qu’il était pour le Rhin à Reckingen de 766 m³. Le Rhin est toujours encore en crue, de même l’Aar, de sorte que leurs débits sont sûrement au-dessus des valeurs moyennes. La revendication suisse n’est donc pas sans fondement. Mais le Rhin ne se résume pas à un fleuve : à côté d’être un moyen de transport, une zone de loisirs, une artère économique, il est un patrimoine culturel séculaire qui existait et façonnait son environnement bien avant que n’existent des instruments de mesure. A la méandre suivante, à Waldshut, nous nous retrouvons directement au camping du Rhin. Le restaurant du camping se trouve à quelques pas de la rive. Nicola [épouse d’Andreas Fath] a déjà tout organisé. Une grand table a été réservée et le repas commandé.
Après une rapide pause de midi, la nage reprend pour quelques kilomètres jusqu’à la centrale électrique d’Albbruck-Dogern avec sa salle des machines plate et effacée qu’il faut à nouveau contourner – cela prend pas mal de temps avec les kayaks. Le soleil brûle dans mon cou, la crème solaire à haut indice de protection s’impose. Enfin, entre Leibstadt et Laufenburg, une longue distance de 10 km sans un barrage ou une centrale. C’est bon pour le rythme de pouvoir simplement nager sans interruption.
Traduction : Bernard Umbrecht
Du 27 juillet 2014 au 25 août 2014, Andreas Fath, professeur de chimie à l’Université des sciences appliquées de Furtwangen et passionné de natation, parcourt le Rhin à la nage de la source à l’embouchure sur ses 1231 kilomètres. Outre la performance sportive, l’entreprise avait pour but d’analyser la qualité de l’eau du fleuve d’où le jeu de mot dans le titre de son livre paru en 2016 : Rheines Wasser = l’eau du Rhin qui joue de Rhein = le Rhin et rein = pur, propre. Propre, elle ne l’est pas tout à fait. Le Rhin est un moulin à microplastiques avec d’inquiétantes concentrations d’antibiotiques et d’édulcorants, entre autres. Et, pour le dire d’emblée, on verra les détails plus loin, le Rhin est de la source à l’embouchure de plus en plus sucré. Il déverse quelques 15 tonnes d’édulcorant par an dans la mer du Nord.
Je passe les questions sur les préparatifs, la constitution de l’équipe, les autorisations dans 5 pays, la recherche de sponsors et des laboratoires d’analyse idoines pour entrer dans le vif du sujet.
J’ai choisi de traduire le passage ci-dessus parce qu’il concentre une série d’aspects du Rhin, vécus de l’intérieur, que l’on retrouve tout au long du livre. A commencer par ce mélange de Rhin sauvage et de Rhin façonné par l’homme (et réciproquement). A partir de Bâle jusqu’à Rotterdam, il est de plus en plus industrialisé dans différentes acceptions du terme (rectification, endiguement, canalisation, proximité d’industries, transport de matières et de marchandises). Ce qu’il transporte le moins : la culture. Le Rhin est navigable sur 825 km. La partie dont il est question dans l’extrait suit celle que l’auteur nomme le Grand canyon de l’Europe. Il n’y rencontre pas encore de porte-containers. Dans la partie « sauvage », le nageur doit lutter « contre la puissance des masses d’eau » et, dans ses tourbillons et turbulences, il se sent comme un bouchon de liège dans le tambour en rotation d’une machine à laver. Il y a aussi les passages où l’homme ne peut plus suivre le courant, il est obligé de contourner les barrages. C’est une nage avec sauts d’obstacles, pendant laquelle il faut franchir de nombreux seuils. Je reviendrai dans un article ultérieur sur ces combinaison d’usine hydroélectriques et d’écluses que complètent des transformateurs et des passes à poissons qui le jalonnent. Frappants aussi sont ces moments de perte de repères. Dans l’extrait ci-dessus, au confluent du Rhin et de l’Aar, il a du mal à distinguer le fleuve de son affluent. Il y avait eu précédemment un moment de confusion à l’entrée du Lac de Constance où le nageur avait suivi le canal au lieu du Rhin proprement dit et s’est retrouvé en Autriche. Plus tard, dans le tronçon entre la Lorelei et Bingen, il écrira :
« Le Rhin, entre Mainz et Bingen se divise plusieurs fois. C’est du moins ce que l’on voit sur les cartes de navigation. Cependant, les langues de terre qui séparent le Rhin en plusieurs bras sont totalement inondées par la crue. Les buissons, en fait des couronnes d’arbres partiellement recouvertes d’eau qui se dressent au-dessus de l’eau, constituent le seul repère pour la séparation des différents chenaux. Je nage en dehors du bras principal et je m’énerve d’avancer si lentement en raison du faible courant. La vue est mauvaise et, sans bateau d’accompagnement, je serais perdu. De tous côtés, je ne vois que de l’eau. Je m’arrête souvent pour m’orienter. C’est fantomatiquement beau. Si je ne savais pas que je suis dans le Rhin, je pourrais me croire dans l’Amazone. L’eau est trouble et autour de moi règne une impression de forêt tropicale. […] En raison de la pluie, je n’aperçois plus mes accompagnateurs et je dois m’arrêter pour les appeler, afin qu’ils restent avec moi. Sinon, je n’ai pas d’orientation dans cette jungle. Le bras du Rhin appelé Großen Gießen est si large que par ce fort temps de pluie, je ne peux reconnaître que de l’eau et des arbres inondés»

Dans les chutes de Schaffhausen, le Rhin déploie sa puissance. « Là, tout vous remue à la fois. On est ébloui, étourdi, bouleversé, terrifié, charmé. » (Victor Hugo)
Pas facile de se retrouver dans ce Rhin qui a pourtant l’air d’être si dompté. Et qui l’est en partie. Andréas Fath n’a pas tout à fait parcouru 1231 km. Certains passages étaient interdits à la nage, ce fut le cas pour des raisons dues à la nature, aux chutes de Schaffhausen ou, ailleurs, pour des raisons industrielles non seulement à cause des usines hydroélectriques mais aussi parce que, après Bâle, le vieux Rhin ne permet plus de nager. Il a donc emprunté cette autoroute liquide qu’est le Grand Canal d’Alsace. Ce qui le fait passer aussi à proximité de la centrale nucléaire de Fessenheim et d’autres. Il y avait aussi à nager au milieu des containers. Cela lui sera même interdit entre Bingen et la Lorelei. Il n’y aura pas d’exception pour lui. Trop dangereux, car le Rhin est ici étroit et plein de méandres et le trafic de bateaux y est top dense.
Comme le note Andreas Fath, à côté d’être un moyen de transport, une zone de loisirs, une artère économique, il est un patrimoine culturel séculaire qui existait et façonnait son environnement bien avant que n’existent des instruments de mesure.
A propos de mesures : quelle est donc la longueur du Rhin ? Question que l’auteur, dont le livre est sous-titré 1231 km dans le courant du Rhin, s’est posée en repérant cette pancarte qui indique 1320 km du lac de Toma (2343 m) jusqu’à l’embouchure :
Il manque 90 kilomères. La différence s’explique par le fait que cette inscription est plus que centenaire. Elle date d’avant les travaux de rectification du Rhin entrepris entre 1817 et 1876 par l’ingénieur badois Johann Gottfried Tulla qui en a réduit la longueur.
Le barrage d’Eglisau–Glattfelden dont il est question dans l’extrait se situe sur le Rhin dont le milieu marque la frontière en l’Allemagne et la Suisse. Nager dans le Rhin revient en partie à nager sur une frontière, certes ouverte, mais frontière. Mais, ce n’est pas le fleuve qui l’a créée. Il ne constitue pas une frontière naturelle. Elle est artificielle (Fernand Braudel). Quand on passe de part et d’autre du Rhin dans cette région, on ne cesse de traverser des postes frontières. Ce sera le cas jusqu’au moment où le Rhin deviendra complètement allemand puis néerlandais. Son lit traverse ou longe six pays : la Suisse, le Lichtenstein, l’Autriche, l’Allemagne, la France et les Pays-Bas. Il a été constitué en frontière entre la Suisse et le Liechtenstein, en grande partie entre la Suisse et l’Autriche, entre l’Allemagne et la Suisse et, en partie, entre l’Allemagne et la France.
Le Rhin est un milieu de milieux très divers. Son utilisation par les hommes est aussi productrice d’entropie. Il ne reste plus que des lambeaux de forêts alluviales originelles. L’autoroute aquatique qu’il forme en partie est aussi gazeuse. Émission de gaz à effet de serre et de polluants principalement des oxydes d’azote (NOx), des matières particulaires (MP), des hydrocarbures (HC) et du monoxyde de carbone (CO), certes moins que les camions sur route mais plus que le transport ferroviaire. S’il permet encore à l’homme d’y nager c’est seulement grâce à un énorme effort de ce dernier, avec ce sentiment parfois de s’y retrouver à danser comme un bouchon de liège non seulement en raison de turbulences naturelles mais aussi à cause de celles provoquées par les cargos. Les bords du Rhin sont en bien des endroits très fortement urbanisés. Bien moins en Alsace qu’ailleurs. L’activité humaine a modifié sa réalité physique même. Il a été rendu navigable par et pour les activités humaines, ses rives ont été consolidées au départ contre les crues, son cours rectifié, canalisé, son lit comme récemment encore approfondi. On peut même dire que les hommes ont lutté contre le cours d’eau tout au long du 19ème siècle. Alors même que naissait le Rhin … romantique. La faute à Frankenstein, paraît-il ! J’y reviendrai. Dans la Ruhr en particulier, se révèlent d’ « inquiétantes coulisses » (A.Fath) que constituent les centrales au charbon de Thyssen-Krupp, les acieries Mannesmann, les fabriques du groupe chimique Bayer.
Le Rhin travaille. Il charrie plein de chose. Le nageur l’entend au fond de l’eau :
« Je ressens la puissance du fleuve. Je la perçois aussi acoustiquement. J’entends fortement et clairement comme le Rhin charrie au milieu de son lit des masses de gravier. De temps en temps, il réussit à mouvoir de gros blocs de pierre ; alors, un son roulant profond se mêle au bruissement de fond, parfois aussi le bruit plus profond encore mais régulier d’une hélice de bateau »
Andreas Fath a retenu la maxime que lui confia un aubergiste lors d’une halte : « Bonne chance et penses-y : contre la nature tu seras toujours second »
Traces anthropogènes
Outre l’exploit sportif qui ne se fait pas sans exosomatisation telle la combinaison de néoprène qui seule lui permet malgré la période estivale de supporter la température de l’eau, le bonnet, les lunettes et … la crème solaire, l’effort entrepris par Andreas Fath avait également une fonction d’analyse. Son livre constitue un appel à prendre soin de ce bien commun précieux qu’est l’eau. Il cite Thales de Millet selon lequel « l’eau est le principe de toute chose ».
Le livre rappelle quelques généralités : plus des deux tiers de la surface de la terre sont composés d’eau. De ce volume, seuls 3,5 % sont de l’eau douce dont une partie sous forme de glaces, l’autre se répartit en cours d’eau et nappes phréatiques. Elle est, on le sait par ailleurs, très inégalement répartie et sources de conflits et de guerres. A terme une menace pour la paix mondiale. 70 % de cette eau douce et utilisée par l’agriculture, 20 % par l’industrie, 10 % pour la consommation des ménages. Il n’y a pas d’alternative à l’eau.
Tout au long de son périple, Andreas Fath et son équipe ont procédé à des prélèvements réguliers. Tous les 100 kilomètres, 1000 litres d’eau du Rhin ont été pompés et filtrés. Le nageur était également équipé d’une membrane filtrante fixée à sa jambe. Une grosse surprise attend le chimiste dès le Lac de Toma, début de son périple : pas moins de 270 particules plastiques dans 1000 litres d’eau. D’où vient une telle pollution ? Il n’y a qu’une hypothèse : elles sont déjà contenues dans les glaces alpines. Les tensioactifs fluorés utilisés dans les extincteurs s’échappent dans l’atmosphère. Et retombent dans les glaces.
Dans ce qui suit, sans aller trop dans les détails du livre, je m’efforcerai de suivre la précision des informations qu’il contient. Je fais cependant abstraction de la présence des bouteilles et canettes vides qui ne manquent pas.
A Coire (en allemand Chur, en romanche Cuira, en italien Coira) dans les Grissons, les mesures révèlent autant de microplastiques que nulle par ailleurs dans le Rhin ainsi que de l’antibiotique : des molécules de sulfaméthoxazole utilisées contre les infections des voies urinaires et pulmonaires. « Dans le Rhin, les antibiotiques entrent en contact avec les bactéries, ce qui produit leur résistance aux antibiotiques et la perte d’efficacité de ces médicaments », écrit l’auteur. La haute concentration de microplastiques à cet endroit s’explique par le mode de prélèvement à 15 cm sous la surface et par le fait que là où le Rhin est moins tranquille les plastiques n’ont pas le temps d’être séparés et de descendre au fond.
Dans le lac de Constance, ce seront du métoprolol, un bêtabloquant, et les premières traces de diclofenac, un anti-douleur que nous retrouveront en plus grandes quantités plus loin.
Dans le Rhin ont été retirés par filtrage à côté des matières plastiques synthétiques Polypropylènes (PP), des Polyéthylène (PE), des Polystyrène (PS) aussi des bioplastiques sous forme de microparticules. Andreas Fath a ici une approche critique des plastiques biodégradables dans la mesure où ces derniers peuvent servir de support à des matières toxiques et des micro-organismes qui finissent dans la chaîne alimentaire. Un poisson ne fait pas la différence.
A Bâle l’eau a un goût de diesel. L’auteur n’oublie pas d’évoquer en y passant la catastrophe écologique produite par un accident industriel et connue sous le nom de TchernoBâle. Elle a eu lieu le 1er novembre 1986, la même année que celle de Tchernobyl . Elle semble contrairement à cette dernière bien effacée des consciences. Un incendie s’était déclaré dans un hangar de la firme Sandoz. 1350 tonnes de produits chimiques toxiques s’étaient déversés dans le Rhin, y compris ceux utilisés par les pompiers pour éteindre le feu et qui sont aujourd’hui interdits. La catastrophe a anéanti la faune sur une distance de 400 km au point qu’on a pu déclarer : « Le Rhin est mort »(J-P Sorg). Il faudra 20 ans de travaux de dépollution et de régénération avant de pouvoir annoncer qu’il était à nouveau « vivant ».
Cocktail chimique
A la page 135 de son livre, Andresas Fath opère une sélection parmi les traces anthropogènes trouvées dans le Rhin : des résidus de médicaments contre la tension en concentration croissante dès les Alpes jusqu’à la Mer du Nord. A ceux déjà évoqués, s’ajoute mais en concentration plus élevée que les précédents le benzotriazol résidu des produits utilisés comme anti-corrosifs dans les lave-vaisselles. A citer encore le climbazole (pour les spécialistes : 2-Butanone, 1-(4-chlorophenoxy)-1-(1H-imidazol-1-yl)-3,3-dimethyl-) un antifongique utilisé dans les shampoings antipelliculaires. Une grande partie des antibiotiques utilisés en médecine vétérinaire comme humaine finit dans l’eau via les urines et excréments.
Il n’y a aujourd’hui plus d’eaux dans lesquelles on ne trouve pas de produits de contraste utilisés pour les IRM. Lors des prélèvements à Koblenz la concentration s’élève à 20 nanogrammes par litre, puis monte à 150 au kilomètre 824, du côté de Düsseldorf, avant de se diluer à nouveau. On estime au total à cinq tonnes le poids des produits de contraste déversés par an par le Rhin dans la mer du Nord. Dans l’eau où il reste plus longtemps que dans le corps et avec l’aide de micro-organismes, le gadolinium se libère du ligand qui l’enveloppe et dégage sa toxicité.
La plus forte teneur en dicloflenac contenu dans le voltarène produit par l’industrie chimique des bords du Rhin a été relevée à la hauteur de Köln (57 nanogrammes par litre). Le médicament est aussi utilisé en médecine vétérinaire. Il est responsable de la disparition des vautours en Inde, au Népal et au Pakistan. Son utilisation n’en est pas moins autorisée dans l’Union européenne.
Le bêtabloquant cardio-vasculaire Metoprolol, autre production de la chimie des bords du Rhin (Novartis) se trouve dans une moyenne de 50 nanogrammes par litre.
Le record de concentration (1,2 microgrammes par litre) est atteint pour l’édulcorant de synthèse acesulfam qui résiste à toutes les stations d’épuration.
Ce n’est pas fini mais faisons, comme l’auteur, une pause dans la chimie et une petite excursion chez les bactéries. Il y aurait à citer les cyanobactéries ou algues bleues. On en trouve dans la plupart des prélèvements. Andreas Fath y voit d’ailleurs l’origine probable de ses problèmes gastro-entériques.
L’un des problèmes persistant reste l’insuffisante efficacité des dispositifs de filtrage des eaux déversées dans le Rhin. Certains dispositifs efficaces tels le charbon actif posant par ailleurs d’autres problèmes, la recherche d’alternatives techniques est à l’ordre du jour.
La question des microplastiques prend d’énormes proportions au niveau des océans, leur nombre devrait d’ici 2050 dépasser celui des poissons. Qui par ailleurs les ingèrent. Et qui par eux nous reviennent. Étrange retour du lointain. Les fleuves servent de liens entre la terre, la mer et le ciel. Les petits ruisseaux font les grandes rivières, c’est vrai aussi pour les plastiques. Leur part dans la pollution des océans a très peu été étudiée jusqu’à présent nous apprend une étude d’un groupe de chercheurs de l’Université de Bâle autour de Patricia Burkhardt-Holm de parue la même année que Rheines Wasser. Elle nous offre une illustration de ce que sont ces particules.

Typical microplastic categories in the Rhine. Left: Duisburg sample consisting of 65% opaque spherules, further fragments and fibres, bar: 2 mm. (a/b) transparent spherules with gas bubbles, polymethyl-methacrylate (Zuilichem), bars: 1 mm; (c/d) opaque spherules, polystyrene (Duisburg, Rees), bars: 500 μ m.


















La conscience du droit local d’Alsace-Moselle par Jean-Marie Woehrling
Président de l’institut du droit local d’Alsace-Moselle :
« Le plus grand intérêt du droit local, est l’idée même de droit local plus que son contenu actuel, car il témoigne concrètement du fait que sur des sujets importants, on peut déroger à la règle du traitement uniforme sans que pour autant la République ne s’écroule »
Le droit local alsacien-mosellan présente différentes facettes : c’est d’abord du « droit objectif », c’est à dire un ensemble de règles juridiques concrètes qui régissent divers aspects de la vie régionale ; c’est aussi un sujet de discussion sociale et politique générale à propos duquel se confrontent des opinions sur ce qui serait souhaitable ou regrettable dans l ‘évolution de ce droit. C’est également un élément de connaissance et d’étude pour la compréhension de l’histoire de cette région. Enfin, c’est objet de représentations mentales pour les habitants des trois départements concernés : la notion de droit local recouvre des idées, des attentes, des mythes ou des visions ; elle est révélatrice de la perception que les Alsaciens ont (ou n’ont pas) de leur identité.
C’est ce dernier aspect du droit local qui sera analysé ici, celui de la conscience collective que les Alsaciens ont de ce droit local et de la problématique que celui-ci révèle du point de vue de l’identité et du statut de leur région. On peut actuellement constater que plus le droit local régresse comme corps de règles objectives plus cette dimension subjective de valeur symbolique se renforce : moins il y a du droit local, plus on en parle.
Mais pour tenter de comprendre ce phénomène, il faut d’abord savoir de quoi il est question et donc présenter rapidement le droit local réel avant d’entrer dans l’analyse de sa dimension symbolique.
I. Retour sur le droit local tel qu’il est.
Pendant longtemps, le droit local est resté dans l’ombre : la position de principe a été de dire que ce droit local n’existe pas : seul existe un aménagement provisoire destiné à disparaître au plus vite. Les lois successives qui ont traité de la matière du droit local n’ont fait l’objet d’aucun débat au Parlement. Le droit local a été maintenu en quelque sorte « en catimini », comme une affaire sans portée et dans une grande discrétion. Ce n’est que dans les années 1980 qu’on a reconnu celui-ci comme une dimension permanente de la législation française. Cela a été en grande partie le travail de l’Institut du Droit Local que d’étudier le contenu de ce droit et de définir son régime juridique.
1) Origine du droit local
Le droit local est né avec le rattachement de l’Alsace et de territoires lorrains à l’Allemagne en 1870. A ce moment, les autorités allemandes ont maintenu dans ces territoires incorporés au nouveau Reich l’essentiel de la législation française qui y était en vigueur. Progressivement cependant, le nouveau droit allemand constitué après la création du Reich a été développé et introduit dans le Land Elsass-Lothringen comme dans les autres Länder allemands. Par ailleurs, l’Allemagne étant un pays fédéral, le Land Elsass-Lothringen disposait d’un pouvoir législatif propre lequel a permis de développer une législation « provinciale », c’est-à-dire des règles spécifiques à ce Land. C’est ainsi qu’en 1918, trois catégories de règles étaient applicables en Alsace-Lorraine : des lois françaises maintenues en vigueur (par exemple les lois sur les cultes, ces lois ayant parfois cessé d’être en vigueur en France), des lois allemandes fédérales (code civil, code de commerce, lois sur la sécurité sociale, etc..) et des lois provinciales alsaciennes-lorraines (telles que la loi sur les communes et la loi sur la chasse). A leur tour, les autorités françaises ont décidé de maintenir en vigueur, après le retour de l’Alsace-Lorraine à la France, les lois qui y étaient en vigueur antérieurement en prévoyant une introduction progressive du droit français. Le droit français a effectivement été introduit au coup par coup et notamment par deux grandes lois d’introduction de la législation civile et commerciale du 1er juin 1924. Mais d’autres introductions se sont heurtées à la résistance des populations des trois départements, telles que les lois sur la séparation de l’Église et de l’État et sur l’abrogation de l’enseignement religieux. Supprimé par le régime nazi, le droit local a été remis en vigueur dans le cadre du « rétablissement de la légalité républicaine » en 1944. A plusieurs reprises, le Parlement français a accepté d’adopter des lois spéciales à l’Alsace et à la Lorraine pour adapter et moderniser le droit local. Tel est par exemple le cas de la loi sur l’informatisation du livre foncier alsacien-mosellan. En fin de compte, si aujourd’hui l’essentiel de la législation française est en vigueur en Alsace-Moselle, une partie du droit local a survécu et semble destinée à une certaine pérennité.
2) Le contenu actuel du droit local.
Les principales matières où subsiste du droit local sont les suivantes :
• Le régime des cultes : celui-ci est caractérisé par l’existence de statuts particuliers pour certains cultes dits reconnus. Ces statuts prévoient notamment la rétribution des ministres du culte en contrepartie de garanties données aux autorités publiques. En outre, un enseignement religieux est organisé dans tous les établissements scolaires.
• Le régime de l’artisanat, caractérisé par une conception plus large et plus dynamique de l’artisanat, par l’existence de corporations, des traditions spécifiques en matière d’apprentissage et un statut particulier pour les chambres des métiers.
• La législation sociale, qui se caractérise désormais par une sorte de régime complémentaire obligatoire de sécurité sociale et par des règles particulières en matière d’accident agricole. Il subsiste aussi quelques cas particuliers d’assurance vieillesse.
• Le droit du travail : des règles locales concernent le repos dominical et les jours fériés, le maintien du salaire en cas d’absence non fautive, le délai de préavis et la clause de non-concurrence. Il existe également diverses dispositions particulières de contrôle administratif de certaines professions telles que les entreprises du bâtiment, les débits de boissons, etc.
• Le régime local de la chasse et de l’indemnisation de dégâts du gibier.1
• Le droit local des associations qui confère aux associations inscrites de droit local une capacité juridique très étendue.
• La publicité foncière assurée par le Livre Foncier désormais informatisé.
•Le droit communal local 2.
• Certaines particularités dans l’organisation judiciaire.
Il existe une foule d’autres dispositions plus spécifiques qui ont subsisté dans les domaines les plus divers, (comme la navigation sur le Rhin et la Moselle), mais le processus d’unification du droit est néanmoins constant. Ce processus qui affecte au plan européen, même les droits nationaux, est bien sûr également sensible pour le droit local.
3) Les caractéristiques du droit local
Le droit local représentait autrefois une part très importante de la législation applicable dans les trois départements : entre les deux guerres, la sécurité sociale, le droit du travail, la fiscalité, l’organisation judiciaire, le droit économique, etc. Aujourd’hui, il ne représente plus qu’un phénomène marginal et l’érosion continue de façon constante, du fait de l évolution du droit général ou en raison de l’inapplication croissante de dispositions locales.
Le droit local qui subsiste correspond à des dispositions que les Alsaciens et Mosellans ont voulu conserver malgré la pression constante qui va dans le sens de l’uniformisation. Par conséquent, toutes les dispositions de droit local sont jugées comme positives pour les trois départements. Mais, selon les convictions, certains trouveront rétrograde ce que d’autres percevront comme un privilège : par exemple, l’existence d’un enseignement religieux, la meilleure protection du repos dominical, l’existence de corporations, un surplus de prélèvements obligatoire pour garantir un surcroît de protection sociale, etc.
A l’origine, aucune des dispositions qui constituent actuellement le droit local n’a été l’expression d’une volonté propre de la population alsacienne-lorraine. Même le droit provincial élaboré pour le Land d’Alsace-Lorraine a été conçu par les élites allemandes qui géraient alors ce Land plutôt que par les représentants de la population, même si à cette époque a existé un Parlement régional. De même, les dispositions concernant les cultes n’ont pas été conçues spécifiquement pour l’Alsace et la Moselle. Par ailleurs, le droit local ne porte que très marginalement sur des matières caractérisant un particularisme régional d’ordre culturel ou linguistique. Il n’existe pratiquement pas de droit local relatif à l’usage des langues. Ce droit local ne constitue en effet d’aucune manière un ensemble unitaire de prescriptions juridiques destinées à sanctionner selon une conception délibérée les spécificités de la société alsacienne-lorraine. Dans son état actuel, il ne s’agit que d’un ensemble essentiellement disparate de dispositions d’origines très diverses et d’importance très variable.
Il faut enfin souligner que le droit local n’est pas un droit régional, en ce sens que les autorités régionales et locales ne sont pas en mesure de le gérer directement. C’est un droit national d’application géographique. Son maintien ou sa modification relève de la décision du Parlement et du Gouvernement. Ce n’est pas un statut législatif régional comme il en existe au Tyrol du Sud, en Ecosse et Catalogne. Ce n’est pas non plus l’amorce d’un système fédéral comme celui applicable en Suisse ou en Allemagne. Le droit local n’a pas non plus un fondement constitutionnel comme le droit des Territoires d’Outre-mer.
II. Une philosophie ou une symbolique du droit local ?
Quelle inspiration commune saurait-on trouver entre le régime local des cultes, statut d’origine française et remontant au début du XIXème siècle, l’organisation du livre foncier, prescription de droit allemand de la fin du XIXème siècle et la réglementation locale de l’indemnisation des dégâts du gibier modifiée par une loi récente ? Si l’on y regarde de plus près, le sujet n’est pas sans intérêt. Le droit local correspond en réalité à une sélection de dispositions françaises ou allemandes que les populations locales ont voulu conserver parce qu’elles « expriment » quelque chose d’important.
Ce qui est ainsi exprimé traduit quelque chose de la conscience collective régionale. On peut parler d’une philosophie sous-jacente du droit local, mais aussi d’une fonction symbolique et finalement d’un rôle d’ersatz d’une organisation autonome perdue ou jamais acquise.
1) Une philosophe du droit local
Au-delà des motivations pragmatiques et malgré le caractère fondamentalement hétérogène de ce droit, il est possible de distinguer quelques grandes sources d’inspiration à la plupart des règles qui composent le droit local.
La première idée directrice que l’on peut discerner dans ce droit est constituée par l’importance des corps intermédiaires dans l’organisation sociale qu’il sous-tend. Des organismes de nature diverse assurent cette fonction d’intermédiaire entre la population et l’État, notamment dans le domaine économique et professionnel, avec le rôle reconnu aux organisations artisanales (corporations, chambres de métiers), mais on peut évoquer le rôle particulier accordé dans les trois départements à certaines professions (par exemple le notariat). Il faut aussi mentionner l’organisation communale qui a traditionnellement bénéficié d’une autonomie plus grande que dans les autres départements, et s’est exprimée, avant qu’elle ne soit érodée par le mouvement d’assimilation, par une activité remarquable des collectivités locales dans les domaines du logement, de l’économie et de l’action sociale. On doit bien sûr aussi signaler le rôle des institutions cultuelles (paroisses et consistoires), les organismes de protection sociale en matière d’assurance maladie et accident (Caisses départementales d’assurance accidents agricoles), les associations syndicales, les assemblées de propriétaires (en matière de chasse, ces assemblées sont chargées de déterminer l’utilisation du produit de la chasse), le régime spécifique existant dans le domaine associatif et coopératif. Tous ces exemples correspondent à la même inspiration, celle d’une certaine auto-organisation de la société locale destinée à lui assurer une relative autonomie par rapport à l’appareil d’État.
Un autre caractère dominant du droit local peut être trouvé dans la recherche constante de clarté et de sécurité juridique -. les divers livres et registres tenus auprès du tribunal d’instance (livre foncier, registre des associations, registre matrimonial, etc.) ou auprès d’autres organismes (registre des métiers) sont destinés à apporter au public une information juridique précise sur les personnes, les biens ou les organismes concernés. Un contrôle administratif spécifique est exercé sur de nombreuses professions (Code local des professions) en vue d’assurer la fiabilité des personnes qui les exercent et afin de garantir la sécurité des relations d’affaires. Le régime foncier dans son ensemble est marqué par le même souci de clarté des situations patrimoniales et de sécurité dans les transactions immobilières. C’est à une préoccupation analogue que correspond la définition des responsabilités des dirigeants d’association. Le droit des cultes lui-même prend en compte ce souci puisqu’il privilégie les cultes reconnus, c’est-à-dire les grands cultes qui offrent des garanties particulières d’honorabilité et de discipline.
Cette recherche de la sécurité ne s’exprime pas que sur le plan juridique et au moyen de règle de « police ». Elle prend aussi un caractère social à travers la notion de sécurité matérielle concrétisée par les régimes d’assurance et de prévoyance locaux ou l’organisation locale de l’aide sociale. Ces mécanismes de prévoyance et d’aide sont non seulement plus anciens que le régime légal du reste de la France, ils sont aussi plus complets et offrent à l’heure actuelle encore des garanties plus grandes. Ce souci de réglementation, de sécurité juridique et de garanties correspond à une mentalité locale de sérieux et de discipline.
On perçoit enfin dans le droit local une dimension morale ou religieuse. Bien sûr, ce sont surtout les dispositions relatives aux cultes qui sont censées exprimer ce contenu éthique du droit local. Ces dispositions ont eu un effet particulièrement prégnant sur l’ensemble du droit local. C’est à leur sujet que se sont déroulées les batailles principales entre adversaires et défenseurs du « statut » local, ce dernier étant souvent identifié purement et simplement au régime issu du concordat et des lois organiques. La question du maintien du concordat n’a pas été vécue par les populations concernées comme une simple question religieuse mais comme touchant à leur identité, à leur « être » même, comme l’a souligné Emile Baas3. D’autres dispositions de droit local ont un certain contenu éthique. Tel est le cas de l’organisation locale de certaines professions marquées par le souci de la compétence, de la discipline et de la confiance, ou la réglementation de la fermeture des magasins les jours fériés et les dimanches. Dans la perception d’une partie de la population, le droit local est ressenti également comme une expression d’un esprit spécifique caractérisé par le sens de consensus et l’aptitude à dépasser les antagonismes sociaux ou politiques. C’est cette idée qui s’est trouvée pour une bonne part sous-jacente aux débats engagés par la suppression de la législation locale des prud’hommes. De même, le régime local de sécurité sociale est présenté comme la démonstration de la justesse et de l’efficacité d’une orientation gestionnaire et dépolitisée des choses publiques. Enfin, on impute à l’enseignement confessionnel la relative paix scolaire constatée en Alsace, ce statut local étant interprété comme une incitation à la tolérance réciproque voire à l’œcuménisme.
Ainsi, c’est toute une philosophie de la société qui transparaît à travers les différentes représentations que l’on se fait du droit local. Presque toujours ces représentations collectives trouvent quelques points d’appui dans le droit local réel ; mais pour l’essentiel elles correspondent plutôt à un droit mythique, à des inspirations insatisfaites, à des constructions imaginaires.
2) Le droit local et l’identité régionale
Mêmes si les dispositions locales trouvent fréquemment leur origine dans le droit national élaboré à Paris ou à Berlin, la population des trois départements s’en est avec le temps appropriée le contenu au prix d’une réinterprétation. Le droit local a ainsi progressivement bénéficié d’une représentation collective faisant de lui l’expression d’un certain particularisme alsacien et mosellan. Il est perçu comme une sorte de témoignage vivant de l’histoire de la région et a acquis une dimension emblématique.
Les enquêtes d’opinions et sondages montrent que la population des trois départements y est très attachée. Plus de 90 % des personnes interrogées connaissent l’existence du droit local, en ont une opinion positive et souhaitent son maintien. Ceci vaut même pour des matières dont on pourrait penser qu’elles sont controversées, telles que le maintien du Concordat ou l’application du droit local de la chasse.
Sans doute est-ce parce que le droit local constitue un reflet particulièrement significatif de l’histoire troublée et douloureuse de l’Alsace et de la Lorraine, une sorte de témoignage exemplaire des vicissitudes passées de la province, qu’on lui reconnaît une véritable dimension culturelle régionale. On n’hésite pas à utiliser à son sujet un possessif fier et affectueux : « notre » droit local. Il est ainsi perçu comme une propriété de l’Alsace et de la Moselle, l’expression de leur personnalité, la caution de leur intégrité.
Le droit local est ainsi devenu un élément du paysage alsacien, un marqueur de l’identité de la région, un aspect de l’épopée alsacienne dans laquelle se retrouvent tous les alsaciens de cœur. On veut garder le concordat ou les corporations parce que c’est à nous et qu’on ne supporte pas que Paris nous dise que ce n’est pas bien. Et pour justifier l’existence de ce droit, on y projette des valeurs et des qualités dont on voudrait qu’elles soient celles de la région, cette « philosophie du droit local » mentionnée précédemment : ordre, responsabilité, concorde, prévoyance, « humanisme rhénan », autonomie, efficacité. Le droit local devient ainsi un moment de revanche à l’égard de l’intérieur : grâce à lui, nous sommes meilleurs que les (autres) Français. Mais ce besoin de valorisation ne cache-t-il pas une faiblesse. N’est-il pas en creux l’expression d’un manque ?
3) Le droit local un ersatz de statut local
Le Reichsland Elsass Lothringen disposait, surtout à partir de la Constitution de 1911, d’un statut de large autonomie, même si ce statut restait à bien des égards insatisfaisant voire frustrant. En 1918, ces territoires retournaient au système centralisé français. Les demandes d’attributions d’un statut d’autonomie ont été repoussées comme illégitimes par le pouvoir national. Seul le droit local a pu être conservé de la période antérieure pour exprimer les spécificités et les traditions de la région.
En fait, peu d’éléments du droit local justifient intrinsèquement une telle valorisation. Si le droit local est, à juste titre, ressenti comme une expression culturelle de l’identité régionale, il ne constitue à certains égards qu’un ersatz d’une autonomie d’une autre épaisseur que l’on n’a pas réussi à conserver ou que l’on n’a jamais su acquérir. Il n’est cependant pas tout à fait inexact de voir dans ce droit régional une source de pouvoir local, même si les instances de décision relatives à ce droit se situent au niveau central. En effet, grâce à l’épais halo de mystère qui entoure beaucoup de dispositions locales, seuls les experts locaux de ce droit savent vraiment le manier ; même pour les matières locales qui sont suffisamment transparentes, les nécessités de la spécialisation font que la gestion de ce droit ne peut pratiquement se faire sans une participation active des représentants de ses usagers locaux. Sauf pour rayer d’un trait de plume certains de ses éléments, les instances « parisiennes ». qui préparent le travail législatif et gouvernemental sont, qu’elles le veuillent ou non, plus ou moins livrées aux explications et aux expertises des spécialistes locaux des différentes branches du droit local. Cette constatation explique pourquoi les efforts « d’harmonisation » ne constituent pas un objectif très attirant pour de nombreux tenants du droit local, même lorsque cette harmonisation se traduit, non par l’extension du droit général français aux trois départements mais, inversement par l’extension des solutions du droit local à l’ensemble du territoire national, ce qui ne constitue d’ailleurs nullement une hypothèse théorique, beaucoup de règles locales ayant effectivement inspiré des réformes du droit général. L’harmonisation, même par extension du droit local, se traduit en fin de compte par un transfert de pouvoir d’influence de la province à Paris.
Comment pourrait-on faire sortir le droit local de cette fonction d’ersatz pour lui donner une portée plus réelle ? Le plus grand intérêt du droit local c’est « l’idée même » de droit local plus que son contenu actuel, c’est qu’il témoigne concrètement du fait que sur des sujets importants, on peut déroger à la règle du traitement uniforme sans que pour autant la République ne s’écroule ; au contraire il peut être plus satisfaisant et plus efficace que les règles s’adaptent à la réalité régionale. Le droit local, c’est en quelque sorte une invitation à penser autrement, à découvrir que la diversité n’est pas l’ennemi de l’unité et qu’elle peut même renforcer la fraternité. Une législation locale est possible ! Alors pourquoi ne pas la faire évoluer ?
Il faudrait que le droit local devienne un véritable droit régional susceptible de se réformer et se redéployer en fonction des initiatives locales. On peut esquisser ce que pourraient être les termes d’une telle redéfinition du droit local dans le sens d’un statut moderne. Pour transformer le droit local en véritable statut territorial, deux modifications seraient principalement à opérer ; on peut les résumer en deux concepts : « rapatriement » et « redéploiement » :
– Pour moderniser le droit local, il s’agirait de transférer vers les trois départements une part des pouvoirs normatifs actuellement concentrés à Paris. On a vu que le droit local alsacien-mosellan est un droit national d’application géographique limité. Pour régionaliser cette législation locale, il faudrait donner une compétence normative directe ou indirecte à des organes régionaux ou locaux. Dans le cadre constitutionnel actuel, la décentralisation d’une compétence normative à des instances décentralisées en matière de droit local n’est pas aisée à opérer mais plusieurs mécanismes permettent cependant d’aller dans ce sens d’une manière plus ou moins prononcée.
– On a vu que certaines règles de droit local ne survivent qu’en raison de leur fonction d’ersatz d’un véritable statut d’autonomie territoriale. A défaut de pouvoir s’exprimer dans les domaines qui les intéressent, les populations locales se raccrochent à des dispositions sans intérêt réel, mais qui leur permettent d’exprimer de manière « emblématique » quoique inadéquate leur volonté de sauvegarder leur identité régionale. Il faudrait pouvoir exprimer cette identité dans les domaines qui ont un intérêt réel et où existent des spécificités véritables à prendre en compte Il s’agirait donc de recentrer le droit local sur les domaines où il aurait une signification régionale culturelle, sociale ou institutionnelle véritable : l’organisation territoriale dans le sens initié par la création de la collectivité unique ; la promotion de la langue régionale ; la communication audio-visuelle ; la formation professionnelle ; la coopération transfrontalière ; la mise en valeur du patrimoine et des spécificités culturelles de la région ; la protection de l’environnement.
Quelques éléments de conclusion
Le doit local pour demain cela pourrait être ainsi un droit pour la langue régionale, un droit pour la coopération dans le Rhin supérieur, un droit pour garantir un encadrement religieux de qualité, un droit à l’adaptation des structures administratives de la région, un droit à une fiscalité régionale, un droit de promotion de l’identité régionale, etc…Tout un débat à mener !
Mais existe-t-il dans la région une véritable demande en ce sens ? Le plus souvent, on préfère critiquer le pouvoir central plutôt que d’assumer les responsabilités à sa place. Nos responsables politiques, économiques et sociaux sont attachés à la défense du droit local tel qu’il existe alors qu’il faut concevoir et développer le droit local futur. A défaut de mettre en œuvre cette capacité d’invention, le droit local est condamné à s’étioler.
Jean-Marie Woehrling,
Une première version de ce texte est paru dans la revue Transverse 1er semestre 2014
1 Le droit de chasse appartient au propriétaire foncier. En Alsace, les propriétaires doivent pour ce faire disposer d’au moins 25 hectares. Dans le cas de contraire, il appartient à la commune de gérer ce droit. L’indemnisation des dégâts du gibier est en Alsace collective.
2 Le droit communal local a été largement vidé de sa substance. L’Allemagne avait comme philosophie d’accorder de larges pouvoirs aux communes mais l’État nommait les maires. En France, les maires sont élus mais ils sont sous la tutelle des préfets. En 1918, les Alsaciens voulaient combiner les deux, élection démocratique et compétences élargies. De facto, le système jacobin s’est imposé. Jusqu’en 1981, les communes contrôlaient elles-mêmes leur personnel communal. Avec la décentralisation, les communes ont perdu la gestion du personnel dont les règles sont nationales et indépendantes des cultures locales.
3 Émile Baas (1906-1984), natif de Guebwiller, agrégé de philosophie, professeur au Lycée Kléber de Strasbourg, Membre du bureau du Groupement des Intellectuels chrétiens sociaux, auteur de Réflexions sur le régionalisme (1945) et de Situation d’Alsace (1946) .